Kreativarbeiten der Klasse 9a zum Thema „Krieg und Frieden“
Im Deutschunterricht haben wir den Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ besprochen und dabei mussten wir leider feststellen, dass dieses Thema immer noch und immer wieder die politischen Schlagzeilen der Gegenwart bestimmt.
Der Roman von Erich Maria Remarque prangert den Irrsinn und die Grausamkeit des Krieges an und zeigt eindrucksvoll auf, wie junge Menschen durch Kriegstraumata physisch und psychisch zerstört werden. Der Tod der Jungen um den Protagonisten Paul Bäumer zeigt die Sinnlosigkeit eines Krieges und wie viel Leid die Menschen an der Front, aber auch im Hinterland ertragen mussten.
Doch was „macht“ der Roman konkret mit mir, was löst er bei mir aus? Welche Gedanken, Assoziationen bewegen mich auf Grundlage des tragischen Schicksals der jungen Menschen?
Mit Hilfe verschiedener Aufgabenformate haben wir versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden. So entstanden individuelle Arbeitsergebnisse, Texte wurden geschrieben, Bilder und Illustrationen wurden kreiert, Videosequenzen erstellt.
Aber egal, wie unterschiedlich die Arbeitsergebnisse auch ausgefallen sind, in allen haben wir uns eindeutig positioniert:
Kriege sind schrecklich, grausam, unnötig und bringen Trauer, Hass und Wut.
Text: Schüler*innen Klasse 9a

Emma und Emily Jara und Lea Isabell, Frida und Nina
Text von Nina: „… Die Realität des Krieges saugt das Leben aus den Soldaten. Das Einzige, was sie am Leben hält, ist der Gedanke an Frieden und Kameradschaft. Am längsten überlebt, wer keine Gefühle zulässt und wie ein Roboter kämpft. Der Tod an der Front ist für manche eine Erlösung. Denn ein Leben nach dem Krieg als Verlierer mit schweren Folgen an Körper und Seele kann man kein Leben mehr nennen. Der Mensch kann nicht einfach vergessen, wenn er einen realen Albtraum erlebt hat.“
